Drei Arten von Erinnerungen in der Werkstatt
In einer Kfz-Werkstatt geht es nicht nur um den Termin am nächsten Tag. Es geht auch um alles, was in Monaten oder erst im nächsten Jahr fällig wird. Genau dort liegt der Umsatz, der still verloren geht, wenn niemand daran denkt.
- Der vereinbarte Termin. Die klassische Erinnerung am Vortag. Sie verhindert die leere Hebebühne.
- Die wiederkehrende Fälligkeit. Begutachtung, Service, Ölwechsel. Sie kommen in einem festen Abstand und werden regelmäßig vergessen.
- Die saisonale Erinnerung. Reifenwechsel im Frühjahr und im Herbst, Klimaanlagenservice im Frühsommer.
Die erste Art schützt den Tagesablauf. Die zweite und die dritte bringen zusätzlichen Umsatz, und zwar aus Kundschaft, die ohnehin schon da war.
Erinnerung an die wiederkehrende Begutachtung
Die wiederkehrende Begutachtung nach § 57a des Kraftfahrgesetzes, umgangssprachlich das Pickerl, ist der beste Anlass für eine Erinnerung. Sie ist gesetzlich vorgeschrieben, sie kommt verlässlich wieder, und niemand merkt sich den Monat.
Für die Praxis gilt: Die Überprüfung darf in einem Zeitraum rund um den eingetragenen Fälligkeitsmonat durchgeführt werden, der einen Monat davor beginnt und einige Monate danach endet. Wer vier bis sechs Wochen vor dem Fälligkeitsmonat erinnert, trifft damit den Zeitpunkt, an dem ein Termin bequem vereinbart werden kann.
Diese Nachricht gilt als WerbungZu ihr gehört kein vereinbarter Termin. RemindWave verlangt dafür deshalb eine Marketing-Vorlage und verschickt sie nur an Kontakte mit gültiger Einwilligung. Aus demselben Grund stehen die Platzhalter für Datum und Uhrzeit hier nicht zur Verfügung. Mehr dazu im Ratgeber Werbe-SMS und DSGVO.
Der einfachste Weg, diese Zustimmung zu bekommen: beim Abholen des Fahrzeugs fragen. Ein Satz genügt, und fast alle stimmen zu, weil die Erinnerung in ihrem eigenen Interesse liegt.
Reifenwechsel und andere saisonale Termine
Zweimal im Jahr wollen sehr viele Kundinnen und Kunden gleichzeitig denselben Termin. Wer früher erinnert als der Mitbewerb, füllt den Kalender, bevor die Spitze da ist, und verteilt die Arbeit auf mehr Tage.
| Anlass | Erinnerung verschicken | Ziel |
|---|---|---|
| Wechsel auf Winterreifen | Ende September | Termine vor dem ersten Kälteeinbruch vergeben. |
| Wechsel auf Sommerreifen | Mitte März | Die Spitze im April entzerren. |
| Klimaanlagenservice | Ende April | Vor den ersten heißen Tagen daran erinnern. |
| Service nach Laufleistung oder Zeit | Vier Wochen vorher | Genug Vorlauf für einen passenden Termin. |
Solche Nachrichten lassen sich in RemindWave als wiederkehrende Erinnerung anlegen. Einmal eingerichtet, laufen sie jedes Jahr von selbst weiter.
Die Nachricht, wenn das Fahrzeug fertig ist
Eine SMS, sobald das Fahrzeug abholbereit ist, spart auf beiden Seiten Zeit. Die Kundschaft muss nicht nachfragen, und in der Werkstatt klingelt das Telefon seltener.
Sie ist keine Werbung, sondern Teil des erteilten Auftrags, und braucht deshalb keine gesonderte Zustimmung. Dasselbe gilt für die Erinnerung an einen bereits vereinbarten Termin.
So richtest du es ein
- Kundenliste einlesen. Name und Telefonnummer genügen. Bestehende Listen lassen sich als Datei importieren.
- Werkstattnamen als Absender eintragen. Auf dem Display steht dann deine Werkstatt und keine fremde Nummer.
- Zustimmung einholen. Beim Abholen fragen, ob an Begutachtung und Service erinnert werden darf. Das ist die Grundlage für alles, was über den einzelnen Termin hinausgeht.
- Wiederkehrende Erinnerungen anlegen. Zum Beispiel jährlich für die Begutachtung und halbjährlich für den Reifenwechsel.
- Testnachricht an dich selbst schicken. So siehst du genau das, was deine Kundschaft sieht.
Was es für eine Werkstatt kostet
RemindWave kostet 19,90 Euro netto im Monat als Grundgebühr, dazu 0,18 Euro netto pro verschickter SMS. Keine Einrichtungsgebühr, keine Mindestlaufzeit, monatlich kündbar.
Eine Beispielrechnung für eine Werkstatt mit 600 Kundenfahrzeugen: Eine Erinnerung an die Begutachtung pro Fahrzeug und Jahr sind 600 SMS, also rund 108 Euro im Jahr. Wenn davon auch nur fünf Prozent zu einem Termin führen, der sonst woanders gemacht worden wäre, sind das 30 zusätzliche Begutachtungen.
Die ersten 14 Tage sind kostenlos, mit 25 SMS zum Ausprobieren und ohne Angabe von Zahlungsdaten.
Häufige Fragen
Darf ich an die Begutachtung erinnern, ohne dass ein Termin vereinbart ist?
Nur mit vorheriger Zustimmung der Person. Ohne vereinbarten Termin gilt eine solche Nachricht rechtlich als Werbung, auch wenn sie hilfreich gemeint ist. Die Zustimmung holst du am einfachsten beim Abholen des Fahrzeugs ein. Die meisten stimmen zu, weil die Erinnerung in ihrem eigenen Interesse liegt.
Wie lange vor dem Fälligkeitsmonat soll ich erinnern?
Vier bis sechs Wochen vorher haben sich bewährt. Dann bleibt genug Zeit, einen Termin zu vereinbaren, der beiden Seiten passt, und die Erinnerung geht nicht im Alltag unter. Eine zweite Nachricht kurz vor Ablauf ist sinnvoll, wenn sich niemand gemeldet hat.
Kann ich jedes Jahr automatisch erinnern lassen?
Ja. Wiederkehrende Erinnerungen legst du einmal an, zum Beispiel mit einem Abstand von zwölf Monaten. Danach gehen sie von selbst hinaus, ohne dass jemand daran denken muss.
Ist die Nachricht, dass ein Fahrzeug abholbereit ist, Werbung?
Nein. Sie gehört zum erteilten Auftrag und ist deshalb keine Werbung. Eine gesonderte Zustimmung brauchst du dafür nicht. Dasselbe gilt für die Erinnerung an einen bereits vereinbarten Termin.
Wie finde ich die Fahrzeuge, die im nächsten Monat fällig sind?
Über die Notiz beim Kontakt. Trage dort zum Beispiel das Kennzeichen und den Fälligkeitsmonat ein. Die Suche in der Kontaktliste durchsucht auch die Notiz, und beim Versand wählst du die gefundenen Kontakte als Empfänger aus. Feste Gruppen gibt es nicht, die Suche ersetzt sie in der Praxis.