Warum ein leerer Stuhl im Salon besonders teuer ist
Im Friseursalon hängt der Umsatz direkt an besetzten Stühlen. Fällt ein Termin aus, läuft die Miete weiter, die Mitarbeiterin ist bezahlt, und die Stunde ist vorbei. Sie lässt sich nicht nachholen.
Besonders bitter sind Ausfälle am Freitag und am Samstag. Das sind die Tage, an denen der Kalender voll ist und an denen andere Kundinnen und Kunden gerne gekommen wären. Ein Ausfall an einem solchen Tag kostet doppelt: den Termin selbst und den, der hätte stattfinden können.
Eine kurze Rechnung. Ein Salon mit 200 Terminen im Monat und einem Durchschnittsumsatz von 45 Euro verliert bei sieben Prozent Ausfällen rund 630 Euro monatlich. Eine automatische Erinnerung kostet in dieser Größenordnung etwa 56 Euro im Monat und halbiert die Ausfälle erfahrungsgemäß.
Der richtige Zeitpunkt für den Salon
Für die meisten Salontermine sind 24 Stunden Vorlauf ideal. Der Termin ist präsent, und bei einer Absage bleibt noch ein Tag, um den Platz über die Warteliste zu vergeben.
| Leistung | Vorlaufzeit | Grund |
|---|---|---|
| Schneiden, Waschen, Föhnen | 24 Stunden | Die Lücke lässt sich meist am selben Tag füllen. |
| Farbe, Strähnen, Dauerwelle | 48 Stunden | Zwei bis drei Stunden am Stück neu zu vergeben, braucht Zeit. |
| Brautstyling und Anlässe | 7 Tage und zusätzlich 24 Stunden | Lange im Voraus gebucht und mit viel Vorbereitung verbunden. |
Als Uhrzeit hat sich der Vormittag zwischen 9 und 11 Uhr bewährt. Wer seine Nachricht dann bekommt, hat den ganzen Tag Zeit, sich zu melden. Sperre die Zeit ab 20 Uhr, damit niemand am Abend gestört wird.
Vorlagen für den Salon
Eine Vorlage schreibst du einmal. Für den Namen und den Termin stehen Platzhalter darin, die RemindWave beim Versand ausfüllt. Deinen Salonnamen musst du nicht in den Text schreiben, er steht bereits als Absender auf der Nachricht.
Ein frei gewordener Platz ist WerbungEine Nachricht wie Morgen ist kurzfristig ein Platz frei gehört zu keinem vereinbarten Termin. Sie zählt damit rechtlich als Werbung und darf nur an Kundinnen und Kunden gehen, die vorher zugestimmt haben. Mehr dazu im Ratgeber Werbe-SMS und DSGVO.
Alle Platzhalter im Überblick und weitere fertige Texte stehen in den SMS-Vorlagen.
Kundinnen und Kunden zurückholen
Die meisten Salons verlieren Stammkundschaft nicht durch einen Ärger, sondern durch Vergessen. Der Rhythmus liegt bei sechs bis acht Wochen. Wer einmal aus diesem Takt fällt, kommt oft erst Monate später wieder, manchmal gar nicht.
Eine kurze Nachricht nach der üblichen Zeit holt einen Teil dieser Kundschaft zurück. Wichtig ist dabei eine rechtliche Unterscheidung: Solange kein Termin vereinbart ist, gilt eine solche Nachricht als Werbung. Sie darf nur an Personen gehen, die vorher zugestimmt haben. Was dafür nötig ist, steht im Ratgeber Werbe-SMS und DSGVO.
Der einfachere Weg führt über den Termin selbst: Wer beim Bezahlen gleich den nächsten Termin vereinbart, braucht keine Werbenachricht. Er bekommt eine ganz normale Erinnerung.
In einer halben Stunde eingerichtet
- Kundenliste einlesen. Name und Telefonnummer genügen. Eine bestehende Liste aus Excel oder der Kassa lässt sich als Datei importieren.
- Salonnamen als Absender eintragen. Auf dem Display steht dann dein Salon und keine fremde Nummer.
- Vorlage anlegen. Einmal formulieren, mit Platzhaltern für Name, Datum und Uhrzeit.
- Vorlaufzeit einstellen. 24 Stunden vorher, frühestens ab 8 Uhr, spätestens bis 20 Uhr.
- Testnachricht an dich selbst schicken. So siehst du genau das, was deine Kundschaft sieht.
Danach reicht es, Termine wie gewohnt einzutragen. Ob am Empfang im Kalender oder über die Online-Buchung: Die Erinnerung läuft in beiden Fällen von selbst.
Was es für einen Salon kostet
RemindWave kostet 19,90 Euro netto im Monat als Grundgebühr, dazu 0,18 Euro netto für jede verschickte SMS. Es gibt keine Einrichtungsgebühr und keine Mindestlaufzeit, die Kündigung ist monatlich möglich.
- Kleiner Salon, 100 Termine im Monat: rund 38 Euro netto
- Mittlerer Salon, 200 Termine im Monat: rund 56 Euro netto
- Großer Salon, 400 Termine im Monat: rund 92 Euro netto
In jedem dieser Fälle genügen ein bis zwei gerettete Termine im Monat, um die Kosten zu decken. Die ersten 14 Tage sind kostenlos, mit 25 SMS zum Ausprobieren und ohne Angabe von Zahlungsdaten.
Häufige Fragen
Wie viele Terminausfälle hat ein durchschnittlicher Salon?
Ohne systematische Erinnerung liegen viele Salons zwischen fünf und zehn Prozent. Bei 200 Terminen im Monat sind das zehn bis zwanzig ausgefallene Termine. Eine automatische Erinnerung 24 Stunden vorher halbiert diesen Wert in der Praxis meist.
Steht der Name meines Salons auf der SMS?
Ja. Du legst einen eigenen Absendernamen fest, zum Beispiel den Namen deines Salons. Er erscheint auf dem Display anstelle einer Telefonnummer. Das ist wichtig, damit die Nachricht sofort zugeordnet und nicht für Werbung gehalten wird.
Kann ich meine bestehende Kundenliste übernehmen?
Ja. Kundenlisten lassen sich als Datei einlesen, zum Beispiel aus Excel oder aus einer Kassensoftware. Gebraucht werden mindestens Name und Telefonnummer. Alles Weitere kannst du später ergänzen.
Funktioniert das auch, wenn ich mit einem Papierkalender arbeite?
Für die automatische Erinnerung muss der Termin digital erfasst sein, denn das Programm braucht Datum, Uhrzeit und Telefonnummer. Der Kalender in RemindWave ersetzt den Papierkalender vollständig. Viele Salons tragen die Termine der kommenden Wochen einmal ein und arbeiten danach nur noch digital weiter.
Darf ich meinen Kundinnen auch Angebote per SMS schicken?
Nur mit vorheriger ausdrücklicher Zustimmung. Terminerinnerungen sind ohne Zustimmung erlaubt, weil sie zum vereinbarten Termin gehören. Angebote und Aktionen sind Werbung. RemindWave hält bei jedem Kontakt fest, ob eine Zustimmung vorliegt, und verschickt Werbe-SMS nur an diese Kontakte.